In Zusammenarbeit mit Trek 2000 arbeitet der Konzern Toshiba momentan daran, SDHC-Karten zu entwickeln, die Daten per WLAN an einen vordefinierten Server übermitteln können. Dazu sollen auch weitere Unternehmen mit ins Boot geholt werden, um die Toshiba SDHC-Karte als Standard anbieten zu können.
Die Toshiba SDHC-Karte soll vorerst eine Speicherkapazität von max. 8 GByte erhalten. Per WLAN sollen Bilder im JPEG-Format und auch Rohdaten von Digitalkameras an Server versendet werden. Dabei will der Hersteller auf IEEE 802.11 b/g setzen.
Das Prinzip der funkenden SDHC-Karten ist jedoch nicht neu. Das Unternehmen Eye-Fi bietet bereits entsprechende Speicherkarten an, die Inhalte per Funk an besimmte Onlinebilderdienste übermittelt. Per Ad-hoc-Verbindung ist sogar die Übertragung auf den Rechner im Nahbereich möglich.
Viele Kamerahersteller haben sich bereits auf die Anwendung der Eye-Fi-Karten eingestellt, was vor allem das Strommanagement der Kameras betrifft. Eine technische Unterstützung der Karten ist nämlich nicht nötig, da sie autonom arbeiten.
Die Toshiba SDHC-Karte soll jedoch nicht nur Daten senden können. Auch der Empfang von Bildern anderer Kameras und Geräte soll möglich gemacht werden.
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