GNV und Corsica Ferries gehen Bündnis ein

Die beiden großen italienischen Reedereien Grandi Navi Veloci (GNV) und Corsica Sardinia Ferries (CNF) sind in Sachen Fährbetrieb ein Bündnins eingegangen. So sollen die Leistung der beiden Fährgesellschaften gemeinsam vertrieben werden. Das bedeutet, dass zukünftig Uberfahrten mit einer GNV Fähre auch bei CNF gebucht werden können und umgekehrt. Dies ist für beiden Unternehmen sinnvoll, da sie nicht in direkter Konkurrenz zu einander stehen, sondern sich mehr oder weniger ergänzen. Strecken, die von beiden Reedereien gleichzeitig befahren werden, gibt es nicht.

Mit diesem Partnerschaftsabkommen möchte Grandi Navi Veloci und Corsica Ferries beziehungsweise Sardnia Ferries ihre Kunden ein dichtes Netz von Fährüberfahrten im gesamten westlichen Mittelmeer bieten. Insgesamt sollen bis zu 27 Linien angeboten werden, von denen 14 Linen auf CSF und 13 Linien auf GNV entfallen. Die Fähren von Corsica Sardinia Ferries und Grandi Navi Veloci bieten Fährüberfahrten zwischen 7 Ländern an, und zwar Frankreich, Italien, Spanien, Marokko, Tunesien und Malta. Darüber hinaus werden auch die drei großen Mittelmeerinseln Sardinien, Korsika und Sizilien angefahren, wobei die Reederei Corsica Ferries bzw. Sardinia Ferries vor allem Fähre Sardinien und Fähren nach Korsika anbietet.

Die Flotte von GNV umfasst insgesamt 11 Schiffe, die CSF-Flotte besteht dagegen aus 14 Schiffen. In einem Jahr werdem etwa 17,9 Millionen Passagiere von beiden Fährgesellschaften bedient, wobei 11,4 Mio. davon auf Corsica Sardninia Ferries sowie 6,5 Mio. Passagiere auf Grandi Navi Veloci entfallen. Dies entspricht circa 9.700 Überfahrten pro Jahr.

Vermutungen zu Folge könnte dieses Abkommen eine Offensive gegen die Reederei Moby Lines sein, welche die derzeit führende Fährgesellschaft in Sachen Sardinien-Fähr-Verkehr ist.

Author: Fabio K.

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#1

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